Ich liebe es in unseren höheren Lagen, Randen oder auch mal im nahe gelegenen Schwarzwald zu spazieren und nach Schafgarbe Ausschau zu halten. Und wie das duftet! so süsslich und einfach frisch und fein. Ich schneide natürlich mit der Rebschere unten ab, leg es in meinen mitgebrachten Korb oder Stofftasche, so können nächstes Jahr wieder neue Schafgarben gedeihen. Ich vertrau der Natur, dass nicht ganz alles verseucht ist und nimm es so mit nach Hause und wasche nichts. Binde sie zu einem Strauss zusammen, schüttle etwas und trockne es im Dachstock oder schattigem Zimmer oder Gartenschopf für ca. 3 Wochen. Dann schüttle ich nochmals ein wenig und schneide die Stiele ab, verwende Blätter und Blumen und so hab ich für ein Jahr ein wertvolles Kraut, dass ich jederzeit aus der Kartonschachtel (dunkel und trocken lagern) entnehmen kann. Denn gemäss Maria Treben (1907 – 1991 österreichische Kräuterkundige  und Autorin) ist es ein Heilkraut für die Frauen! Auch Pfarrer Kneipp meint in seinen Schriften: „viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach Schafgarbe greifen!“

Sobald ich zB. ein Unwohlsein im Unterleib verspüre trinke ich 1-2 Tassen Schafgarbentee und vorbei ist der Spuk. Sollte das Unwohlsein jedoch anhalten unbedingt zum Arzt.